PROGRAMM DES DIREKTORS
 
 

PROGRAMM DES DIREKTORS VON WIGRATZBAD
THOMAS MARIA RIMMEL



Nach seiner Einführung durch den Generalvikar Prälat Konstantin Kohler am 4. September 1999 sprach der neue Direktor Thomas Maria Rimmel ein programmatisches Dankeswort, das ein durchweg positives Echo hervorgerufen hat. Einerseits fand Direktor Rimmel eine überraschend schnelle Akzeptanz im Klerus der beiden Dekanate Lindau und Wangen, andererseits bahnt sich ein fruchtbares Miteinander mit der Petrusbruderschaft an.

Zunächst möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen, Hochwürdigster Herr Generalvikar, für diese Einführung bedanken. Zwar haben mich meine Eltern oft zum beten hierher nach Wigratzbad mitgenommen, aber es ist heute tatsächlich meine erste Sühnenacht an diesem Herz-Mariä-Samstag, die ich an diesem Gnadenort erlebe und deren Teil meine Einführung darstellt. Insbesondere möchte ich Sie, liebe Pilger, von nah und fern, nocheinmal begrüßen. Ich danke Ihnen allen für Ihr Kommen und Ihre bisherige Treue. Allein Gott weiß, was Sie mit Ihrem Gebet schon alles erfleht haben. Möge Wigratzbad als Ort der Gnade und des Gebetes wachsen und blühen.

 
Dem Konzil Verpflichtet

Mit der Leitung der Gebetsstätte ist eine große Verantwortung verbunden. Wie auch in den Medien zu entnehmen war, wünscht unser Hochwürdigster Herr Bischof eine Entflechtung der Gebetsstätte. Ich wünsche mir einen ehrlichen und offenen Umgang in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung. Persönlich stehe ich ganz hinter der Meinung unseres Hl. Vaters, dass das II.Vatikanische Konzil das größte Ereignis des Heiligen geistes in unserem Jahrhundert ist. Auf der Grundlage der Tradition bilden die Beschlüsse des Konzils jenes Fundament, auf dem auch alle apostolischen Kräfte dieses Gnadenortes zusammenwirken müssen.
 

Die Vision der Hoffnung

1994 hat das U.S.-Magazin Newsweek unseren Papst Johannes Paul II. zum Mann des Jahres gewählt. Als Begründung war zu lesen, der Papst habe der Menschheit eine Vision der Hoffnung ins dritte Jahrtausend gegeben. Dieser Vision der Hoffnung auf Frieden in der Welt, auf eine neue Ausgießung des Heiligen geistes und auf einen neuen Frühling in der Kirche fühle ich mich verpflichtet. Diese Vision einer neuen Zivilisation der Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit lebt aus der Verheißung der Gottesmutter in Fatima:

"Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren."

 
 

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