MÖGE
DIE GOTTESMUTTER ES IHNEN LOHNEN!
Initiator der Schiffsprozession, Ferdinand Andreatta aus Bludenz,
organisierte über zwei Jahrzehnte unter großem Einsatz
seiner Familie und Freunden diese Veranstaltung. Im Herbst 1999
bat er mich, ob in Zukunft wenigstens die Heilige Messe in der Sühnekirche
in Wigratzbad stattfinden könne. Gerne kam ich seiner bitte
im Heiligen Jahr 2000 nach. Zudem wünschte er sich, die Gebetsstätte
möge sich überhaut der Schiffsprozession annehmen. War
es eine Vorahnung? Aus gesundheitlichen Gründen ist es Herrn
Andreatta nicht mehr möglich die Prozession zu leiten.
Die Schiffsprozession findet weiterhin statt!
Als ich erstmals vor der Absage hörte, war es keine Frage,
alle Energie aufzubieten, um diese prophetische Erbe zu "retten".
Geht es doch um keinen geringeren Gedanken, als nicht nur die angrenzenden
Länder, sondern ganz Europa dem Schutz des Himmels anzuempfehlen.
Prophetisch ist diese Idee heute deshalb, weil abermals die Gefahr
eines gottlosen Europas lauert.
Papst Johannes Paul II hat mit Blick auf den Entwurf einer europäischen
"Charta der Grundrechte" seine Enttäuschung zum Ausdruck
gebracht, "daß man in den Wortlaut der Charta nicht einmal
einen Bezug auf Gott eingefügt hat. Dabei seien es gerade die
totalitären Systeme des Zwanzigsten Jahrhunderts gewesen, die
unsere Augen für die Wahrheit hätten öffnen müssen:
"Die Rechte Gottes und des Menschen stehen oder fallen gemeinsam".
Nur wenn sich Gott auch innerhalb der Grenzen Europas verherrlichen
kann, wird Europa seine Identität finden und unser Leben menschenwürdig
sein. Denn ohne den Schöpfer sinkt das Geschöpf in das
Nichts.
Einladung
Jeden 15. August sind alle Pilgern, frohen Teilnahme eingeladen.
Es geht nicht nur um eine Schifffahrt auf dem Bodensee, sondern
um unser unerschrockenes Glaubenszeugnis. Und das ist heute nötiger
denn je! |