Ereignisse

Wallfahrt nach Berlin


Deutschland dankt Maria und betet für den Frieden!

Am 11. Oktober 2022 machte sich ein Bus von 52 Pilgern aus Wigratzbad und Umgebung von der Gebetsstätte der "Mutter vom Sieg" Richtung Berlin auf. Dort fand am 12. Oktober eine Fatima-Lichterprozession zur Ehren der Muttergottes statt.

Den Startschuss bildete das Pontifikalamt mit Seiner Exzellenz Erzbischof Nikola Eterovic, dem Apostolischen Nuntius in der Kirche St. Clemens. Anschließend wurde die Fatima-Nationalmadonna von Tausenden betenden Gläubigen durch die Straßen der deutschen Hauptstadt bis zum Brandenburger Tor, zum sowjetischen Ehrenmal und schließlich bis vor die Siegessäule begleitet.

Damit wollten die Pilger aus allen Teilen Deutschlands der Gottesmutter Maria ihre Dankbarkeit für den Frieden ausdrücken, den sie dem Land durch die Wiedervereinigung vor 40 Jahren geschenkt hat; gleichzeitig erbaten die Gläubigen von ihr auch den Frieden in der heutigen Zeit. Bei jeder der drei Stationen wurde eine Weihe an Maria erneuert, die jeweils schon Päpste der Kirche in den vergangenen Jahren gebetet haben.

MARIA, Königin des Friedens, bitte für uns!

 

© Bilder: Familie Mariens

Erntedank


Mit vielen Spenden und Gaben möchten die Pilger der Gebetsstätte Wigratzbad Gott für die gute Ernte in diesem Jahr danken. Ja, segensreich beschenkt uns der Himmel nicht nur mit äußeren Dingen, wie wir sie am Erntedankaltar sehen, sondern auch durch die Gnaden und Sakramente, welche zwar unsichtbar, aber nicht weniger wirklich, machtvoll und stützend sind auf unserem Weg zu Gott. Mit diesem Impuls beschließt Rektor P. Florian die Predigt an diesem Festtag und segnet die Gaben mit dem Weihwasser, bevor diese an die Gläubigen verteilt werden.

© Fotos: Familie Mariens

Besuch des Röthenbacher Kirchenchores


11. September 2022

Mit festlichen Klängen der „Messe brève No. 7“ von Charles Gounod umrahmte der Kirchenchor der Pfarrei St. Martin in Röthenbach unter der Leitung von Ruth Kurer-Knapp das Hl. Messopfer am vergangenen Sonntag, und wurde dabei begleitet durch Orgelmusik und von einem Streichensemble.

Dafür sei ihnen allen auch im Namen der Gläubigen ein „Herzliches Vergelt´s Gott“ gesagt!

 

© Fotos: Familie Mariens

Nach oben

Aufnahme Mariens in den Himmel

Pontifikalamt mit Diözesanbischof Dr. Bertram Meier


Anlässlich des Hochfestes der Aufnahme Mariens in den Himmel am 15. August 2022 feierte unser Augsburger Diözesanbischof Dr. Bertram Meier ein Pontifikalamt hier an der Gebetsstätte der Mutter vom Sieg. Vereint mit den vielen Gläubigen gratulierte er Maria dabei „zu ihrem Geburtstag für das ewige Leben“ und beglückwünschte sie zu verschiedenen Gnadenvorzügen, denen sie in großherziger Weise entsprochen hatte:

Zunächst wies er auf ihr hörendes Herz hin. Ihr Hören auf Gott belohnt Er mit der Menschwerdung Seines Sohnes. Maria wird uns dabei zum Vorbild: „Der Blick auf Maria belehrt uns eines Besseren: Sie ruft uns in die Stille des Wartens und Lauschens auf Gottes Verkündigung. Als Kirche mahnt sie uns zur Geduld, unsere Sendung gerade in Situationen zu erfüllen, die undankbar, hoffnungslos oder besonders konfliktgeladen sind.“

Aus diesem Hören heraus, so der Bischof, „erwächst die Antwort: Maria, wir beglück-wünschen Dich zu Deinem beherzten Ja.“ Sie möge uns helfen, wenn wir zu schwierigen Entscheidungen stehen müssen.

Bischof Bertram beglückwünschte Maria auch zu ihrem Verlobten, dem hl. Josef, verborgen und doch so entscheidend, denn „ohne Josef keine Gottesmutter, ohne Gottesmutter keinen menschlichen Erlöser.“

Im Blick auf Christus, dem eigentlichen Gastgeber, der uns auf unserer Pilgerreise mit der Hl. Eucharistie beschenkt, schloss Bischof Bertram seine „Geburtstagsrede“ mit den Worten: „Maria, wir beglückwünschen Dich zu Deinem Sohn, der Mahl mit uns hält und der es erst möglich macht, dass wir Deinen Geburtstag für den Himmel feiern können. Denn in seinem
Licht schauen wir Dein Licht.“

 

© Fotos: Familie Mariens

Nach oben

Nachprimizen der Neupriester

Manuel Reichert und Roland Kiechle


Bereits zwei Wochen nach der Priesterweihe im Hohen Dom zu Augsburg durften wir hier an der Gebetsstätte der Mutter vom Sieg in Wigratzbad am 7. Juli 2022 zuerst den Neupriester Manuel Reichart in unserer Mitte willkommen heißen, und eine Woche später, am 14. Juli 2022, den Neupriester Roland Kiechle. Für die Gläubigen, die sich an diesen beiden Donnerstag Abenden zahlreich zu den Nachprimizen versammelt hatten, war es zudem eine schöne Fügung, in diesen beiden Neupriestern wie eine „Gebetserhörung“ vor Augen zu haben, beten die Gläubigen gerade donnerstags besonders um Priesterberufungen, um Priester, geformt nach dem Herzen Jesu.

In ihren Predigten ließen sie uns an ihrer Freude über ihre von Gott geschenkte Berufung teilhaben. Sie zeigten, wie Gott sie auf dem Weg hin zum Priestertum geführt hat und welches Schriftwort sie gewählt hatten, das prägend sein sollte für ihr priesterliches Leben:

„Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe.“ Joh 21,17 Diesem aufrichtigen Bekenntnis des hl. Petrus schließt sich der Primiziant Manuel Reichart an. Nicht ihm als Person, sondern seiner immer tiefer werdenden Gottesliebe vertraut der Herr die Menschen an. Dass der Herr in seinem priesterlichen Wirken alles ergänzen und vervollkommnen wird, schenkt Manuel Reichart festes Gottvertrauen und Zuversicht.

Auf dem Berufungsweg und dann im priesterlichen Leben kann es auch Sturm und hohe Wellen geben, dessen ist sich der Neupriester Roland Kiechle bewusst. „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ Mt 14,27 Dieses Wort Jesu erwählte er sich deshalb zum Primizspruch. Dem Ruf Jesu zu folgen, Schritt für Schritt, braucht als Ausdruck des Vertrauens Jesus gegenüber auch eine Bereitschaft zur Auslieferung – wie ein Gehen über dem Wasser, wie es bei Petrus der Fall war. Dabei ist eines entscheidend, das erlebte Roland Kiechle aus eigener Erfahrung: man muss den Blick fest auf Jesus gerichtet haben. Er lässt einen nie untergehen, sondern befähigt mit Seiner Hirtenliebe und wird auch alles vollenden.

Beide Neupriester baten die Gläubigen, sie weiterhin im Gebet zu begleiten – und das wollen wir ihnen auch gerne versprechen!

 

© Fotos: Familie Mariens

Nach oben