© Fotos: Familie Mariens

Am vergangenen Samstag, dem 30. Mai, wurde an unserer Gebetsstätte das 50-jährige Bestehen der Sühnekirche gefeiert.
Zu diesem Anlass wäre Diözesanbischof Dr. Bertram Meier gerne zu uns gekommen, aber der Drohnenalarm am Münchner Flughafen verhinderte seinen Rückflug aus Rom. Deshalb sandte er Domvikar Ulrich Müller in seinem Namen nach Wigratzbad, der zusammen mit den Priestern der Gebetsstätte das Hl. Amt feierte und die Bischofspredigt vortrug, sodass Bischof Bertram zumindest auf diese Weise präsent und mit den Feiernden verbunden war.
In der Predigt zitierte Bischof Bertram gleich zu Beginn die Worte seines Vorgängers Erzbischof Dr. Josef Stimpfle, welche dieser vor 50 Jahren bei der Einweihung den Gläubigen mitgab und welche auch heute noch aktuell sind: dass nämlich die Herz Jesu und Mariä Sühnekirche ein Ort des Gebetes und der Sühne ist und somit ein Ort, an dem ein wichtiger Beitrag zur Erneuerung der Kirche und zur Rettung der Welt geleistet wird.
Bischof Bertram betonte weiters, dass die Kirche als Ganze seit je her ein Ort sein sollte, der Halt bietet durch das Fundament, das Jesus Christus selbst ist. Nur aus dieser Sicherheit heraus und in der Einheit mit dem Hl. Vater kann sie sich auch stätig entfalten.
So erging als Schlusswort der Auftrag an die Gebetsstätte Wigratzbad, in diesem Sinne ein Ort der Evangelisierung zu sein – immer aber auch in Dankbarkeit Gott gegenüber für die Gaben Gottes und den Schutz Mariens, die uns hier reichlich geschenkt werden.
Anschließend an das wirklich feierliche Amt folgte ein Kirchweihfest mit Grillstand und Musikkapelle, an dem sich jung und alt sichtlich erfreuten!
Möge die Mutter vom Sieg uns in dieser Freude, Dankbarkeit und Einheit durch den Glauben bewahren und stärken!
© Fotos: Familie Mariens